Reutlingen historisch: Das Tübinger Tor
Das Tübinger Tor: Reutlingens historisches Stadttor
Das Tübinger Tor ist eines der ältesten und bekanntesten Bauwerke Reutlingens. Es wurde 1235 im Zuge des Baus der mittelalterlichen Stadtmauer errichtet und trug früher den Namen „Mettmannstor“. Durch dieses Tor führte einst die wichtige Handelsstraße in Richtung Tübingen.
Der Turm beeindruckt bis heute mit seinen massiven Eck- und Buckelquadern und dem Fachwerkaufsatz aus dem Jahr 1330, der dem Gebäude seinen charakteristischen Abschluss verleiht. Es war eines von ursprünglich vier großen Stadttoren, die der Verteidigung und Kontrolle des Zugangs zur Stadt dienten.
Im Mittelalter lebte ein Türmer auf dem Tübinger Tor. Seine wichtigste Aufgabe war es, die Stadt vor Bränden zu warnen – denn die größte Gefahr ging weniger von Feinden als von Feuer aus. Er hielt deshalb ständig Ausschau nach aufsteigendem Rauch.
Heute wird der Raum im oberen Teil des Turms nicht mehr als Wachposten genutzt, sondern dient als repräsentativer Empfangsraum der Stadtverwaltung – mit besonderem Blick über die Stadt.
Das Tübinger Tor ist ein Wahrzeichen Reutlingens – und zugleich ein lebendiges Stück Stadtgeschichte, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.
Das Bauwerk im Verlauf der Jahre
1870
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Fernwirkung
Fernwirkung
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